BROSCHÜRE & DOPPEL-DVD ZUM WANDERTAG

Vom Wander- und Erlebnistag in der Sächsischen Schweiz sind noch Restexemplare der Foto-Broschüre und der Doppel-DVD erhältlich.

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Broschüre:     5,95 €

Doppel-DVD: 1,50 €


Wander-und Erlebnistag in der Sächsischen Schweiz

- Ein Reisebericht von Heiko Künzel und Steffen Dieg -

Der perfekte Tag…

Motor´s D-Junioren waren mit „anspruchsvoller 10 Kilometer-Trainingseinheit“ zum Tag der Deutschen Einheit in der Sächsischen Schweiz unterwegs. +++ Fußball-Team und Eltern nehmen Riesen-Eindrücke von Natur und Felsenwelt mit zurück nach Altenburg.

 

Am frühen Morgen, vor dem eigentlichen Aufstehen, trafen wir uns um 5:45 Uhr am Altenburger Bahnhof. Unser Cheforganisator und Reiseleiter Steffen Dieg hatte zuvor alle Infos bekannt gegeben, es sollten aber noch weitere Highlights folgen. Die Bahn brachte uns über Gößnitz, Glauchau und Dresden in den wunderschönen Ort Wehlen, wo wir bei allerschönstem Wanderwetter, wie geplant um 9:30 Uhr, ankamen. Vor uns lag in Abwandlung zur Tour de France eine „mittelschwere Bergetappe“ mit verschiedenen „Bergwertungen“.

Nachdem unsere drei Pfadfinder Annika Schmalz, John Bachmann und Philipp Mennecke mit Kartenmaterial ausgestattet wurden fiel der Startschuss für dieses Spektakel. Vom Wehlener Ortsteil Pötzscha ging es zunächst leicht ansteigend auf den Rauenstein. Das erste Teilstück führte dabei über einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Gratweg. Hier galt es einige Treppen, Leitern und Stege zu überwinden. Abseits der Wandertrecke, dem Malerweg, hatten wir spektakuläre Ausblicke auf die Tafelberge des Elbsandsteingebirges, die Bastei und Festung Königstein. Das Teilnehmerfeld war auf dem ersten Teilabschnitt noch recht gut beisammen. Nach der ersten Bergankunft, in 304 m Höhe, wurden wir in der schönen Berggaststätte Rauenstein mit einer verdienten Einkehr belohnt. Auf der Panorama-Terrasse mit einer sensationellen Aussicht wurde das erste Mal ausgiebig Rast gemacht. Es war wichtig, dass man reichlich Kohlehydrate zu sich nimmt, denn nun warteten viele kräftezehrenden Bergab-Stufen auf uns. Vorbei am Kletterfelsen „Nonne“ und dem Laasenhof ging es weiter nach Oberrathen, wo der nächste Höhepunkt auf dem Programm stand. Beim Rundgang in den Eisenbahnwelten, der weltweit größten Gartenbahnausstellung, kamen alle Teilnehmer aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Eindrücke konnten hier von den sehr schönen Modellen und Bahnen mitgenommen und auf Fotos und Filmchen verewigt werden. Nach diesem Erlebnis setzten wir dann mit der Gierseilfähre über die Elbe nach Niederrathen um. Nun galt es sich schon gedanklich auf den Aufstieg zur Bastei vorzubereiten. Es sollte aber vorher noch eine kleine Bergwertung, am Amselfall, auf uns warten. Zunächst führte der Weg am romantischen Amselsee, mit Blick auf die Lokomotive, Lamm und Talwächter, entlang. Dann ging es leicht ansteigend nach oben zum besagten Amselfall, wo wir wieder in einem romantischen Ambiente eine längere Pause einlegten. Am Imbiss der Amselfallbaude war erneut verpflegen angesagt. Nach der Pause mussten wir schließlich den  Schlussanstieg zur Bastei meistern. Dieses Teilstück führte uns durch die berüchtigten Schwedenlöcher mit ihren unzähligen Stufen (es sollen aber nur 835 gewesen sein) auf das Plateau. Wer wird sich heute das Bergtrikot holen? Es sollte eigentlich kein Wettkampf stattfinden, aber die Kids waren einfach nicht mehr zu bremsen. Obwohl schon so viel Substanzverlust in den Knochen steckte, ging es im Tempo auf die Plattform der wunderschönen Bastei. Kapitän John Bachmann versammelte im Stile von Bradley Wiggins natürlich seine Kameraden um sich herum um später Kraft zu sparen. Man dachte, beim Aufstieg sollte sich nun die Spreu vom Weizen trennen, aber weit gefehlt. Die Jungs in der Spitzengruppe waren fast alle zusammen und niemand hatte sich einen großartigen Rückstand eingefangen. Auf der Bergankunft angekommen stellten sich die ersten Kids im Spalier auf und applaudierten jeden einzelnen Verfolger, der oben ankam. Eine sehr schöne und faire Geste unseres Teams. Auch der Letzte im Feld, unsere Nachwuchsleiter und Trainer Holger Kubik, blieb noch im Zeitlimit. Alle konnten stolz auf ihre Leistung sein. Die Bergetappe war nun zu Ende und es gab nur einen Sieger und das war an diesem Tag der Teamgeist unserer Mannschaft. Das Bergtrikot ging somit an die D-Jugend von Motor Altenburg und deren Vertreter sowie an die Eltern. Der Weg führte nun noch zu einigen wunderschönen Aussichtspunkten. Nach der Pavillon-Aussicht, unweit des Aufstieges aus den Schwedenlöchern, gingen wir zunächst zur berühmten Bastei-Aussicht. Dort bot uns ein schöner Panoramablick über das Elbtal. Anschließend wanderten wir über die Basteibrücke, mit Blick in den Wehlgrund, und zur Felsenburg Neurathen. Auf der Felsenburg mussten nun noch einige Treppen und luftige Brücken überwunden werden. Schnell wurden aber auch diese Hindernisse erfolgreich bewältigt. Nun ging es auf dem alten Basteiweg, vorbei an der Burg Altrathen, hinab zur Fähre nach Rathen und zwar so steil, dass manche Teilnehmer sogar bergab nochmals ins Schwitzen kamen. Die Tour klang dann mit einem kurzen Besuch beim sächsisch-badischen Oktoberfest in Oberrathen, wo sich die Erwachsenen für ihr Durchhaltevermögen ein Maß Bier verdient hatten, aus. Die Kinder vergnügten sich derweil auf einem schöne Kletter- und Spielplatz. Pünktlich um 18:21 Uhr ging es mit S-Bahn zurück nach Dresden, von dort weiter nach Leipzig und dann in die Heimat. Wer gedacht hatte, dass die Jungs auf der Rückfahrt schlafen hatte sich geirrt, putzmunter wurde die Erlebnisse ausgewertet…Um 22:00 Uhr waren wir nach diesem unvergesslichen Tag wieder in Altenburg.

Mannschaftsleiter Heiko Künzel resümierend: „Ich danke nochmals Steffen Dieg für die perfekte Vorbereitung und der Reiseleitung zum Wandertag. Ich danke auch den mitgereisten Elternteilen, Freunden und Trainern die sich sehr gut um Alles kümmerten. Es war sehr schön anzusehen mit welchem gemeinschaftlichen Teamwork unsere Kinder unterwegs waren. Steffen Dieg hatte bei allen Zwischenhalts wunderbare Geschichten erzählt. Dabei gab er Hinweise für ein selbst entworfenes Wander-Quiz, welches er den Kindern vor dem Beginn der Tour mit auf dem Weg gab. Viele Fragen zur Geschichte und Natur galt es hier zu beantworten. Auch die Eltern beteiligten sich am Quiz, welches später Annika Schmalz und Max Eller für sich entscheiden konnten. Aber Danke vor allen unseren Mädchen und Jungen für diesen tollen Tag und dieser guten Disziplin. DANKE Annika, Max, Hannes, Moritz 03, Jannes, Philipp, Justin, Moritz 04, Tarek, John, Jonah und Marius. Das war der perfekte Tag…“

 

PS: Unser Reiseführer Steffen Dieg hatte beim Abschied noch angekündigt, dass wir im nächsten Jahr mal etwas "Anspruchsvolleres“ in der Sächsischen Schweiz in Angriff werden nehmen. Einige mussten zwar nach dieser Ankündigung stirnrunzelnd schmunzeln…werden aber sicherlich wieder mit dabei sein. Da ist der Muskelkater längst wieder verflogen…

 

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DIE WANDERTOUR
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DER REISEBERICHT
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