DER AKTUELLE SPIELBERICHT

Motor-Elf wieder mit defensiver Glanzleistung

Irrreguläres Tor bringt Lok Altenburg auf die Gewinnerstraße

Die Jungen und Mädchen unserer Mannschaft wurden heute wieder durch den Trainerstab auf einen ganz heißen Tanz mit dem Meisterschaftsanwärter von Lok Altenburg eingestellt. Das Hinspiel ging zweistellig verloren.

Die Mannschaftsbesprechung mit Trainer Holger Kubik vor dem Spiel war geprägt von der Einstellung seiner Mannschaft zu den letzten Begegnungen. Viel Lob gab es nochmal zu hören. Die Ansprache fiel dennoch recht kurz aus, da alle wussten, dass heute wieder die Defensivtaktik raus geholt werden muss. Auch wussten alle, dass wir nach vorn nur wenige Chancen uns erarbeiten können, da Jonah Ludwig wieder von Anfang an aus taktischen Gründen auch in der Innenverteidigung verplant wurde.

Die erste Halbzeit konnte unsere Mannschaft ziemlich offen gestalten, wobei natürlich die Lok Elf die größeren Spielanteile hatten. Aber dennoch war man hell wach. Die Abwehrkette mit Moritz Anders, Jonah Ludwig, Friedrich Reuschel und Abdelhamied Al-Saka stand perfekt. Der hinter der Kette positionierte Libero John Bachmann und Torwart Nico Rudorf komplettierten die gute Abwehrleistung. Nico Rudorf konnte sich mehrfach im gesamten Spielverlauf auszeichnen. Bis auf einen kleinen Aussetzer kurz vor Schluss hatte er alles richtig gemacht. Unsere beiden Mädchen im Mittelfeld Nora Kubik und Annika Schmalz kurbelten ebenso mit, ein Durchkommen der Gastgeber gestaltete sich hier sehr schwer. Beide waren hellwach und zerstörten die meisten Angriffe des Gegners bereits schon in der Anfangsphase. Nach vorn ging nicht viel. Max Eller hatte nur wenige Gelegenheiten sich gut in Szene zu setzte, wobei Omed Sherzad sehr oft unfair von den Beinen geholt wurde. Omed sollte schneller abspielen dann entgeht er auch die Zweikämpfe die ihn immer wieder zu einer Behandlungspause im Spiel zwingen. Nicht aber so in der 25. Minute, wo er fast die Abwehr von Lok Altenburg durchbrechen konnte und schließlich nur von hinten an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt werden konnte. Ein übles Foul. Zur Verwunderung Aller blieb der Pfiff des Unparteiischen Jonas Fischer aus. Diesen Pfiff gab es dann ein paar Sekunden später, aber nur um das Spiel zu unterbrechen, da Omed Sherzad noch immer am Boden lag. Schließlich wurde er vom Schiri aus dem Spiel geschickt und an der Seitenlinie kurz behandelt. Das war nun das Ende der recht guten Leistung des Schiedsrichters. Abgesehen mehrere Fehlendscheidungen bei den Einwürfen auf beiden Seiten hatte er bis dahin seine Sache gut gemacht. Mit stolzer Brust ging es in die verdiente Halbzeitpause. Es gab Pausentee und viel Lob der Verantwortlichen.

Die zweite Halbzeit begann und Lok Altenburg versuchte nun mit noch mehr Druck die Motor-Elf einzuschnüren. Aber man konnte sich befreien und hatte auch sich kleinere aber nicht zwingende Torchancen erarbeiten können. Dann kam die 48 Minute. Das 1:0 für den Gastgeber. Ein lupenreines Abseitstor von Fynn Herkommer. Nach dem Spiel sagte der Sportfreund Fischer: „Ich hatte gedacht der Libero hatte das Abseits aufgehoben.“ Ja, denken heißt nicht wissen. Schade dass nun die Motor-Elf nach diesen krassen Fehler kurz die Köpfe hängen ließ. Das nutzte Richard Breker kurz darauf, in der 50. Minute, zum regulären 2:0. Die Lok Elf führte sicherlich nun verdient und gewann am Ende auch das Stadtderby verdient. Doch nach der 50. Minute rappelten sich die Jungen und Mädchen wieder auf und ließen keinen einzigen Treffer mehr zu. Der Schiedsrichter hielt dagegen weiter an seiner nicht ganz korrekten Linie fest. Die Karten bekamen nun nur noch die Motor-Spieler. Auch zu Recht sicherlich. Als erstes war Moritz Anders nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Referees und sagte ihn das auch. Dies fasste der Sportfreund Fischer als Beleidigung auf und gab Gelb. Moritz Anders wie auch Omed Sherzad wurden später aus Sicherheitsgründen aus dem Spiel genommen. Omed der zuvor mehrfach von den Beinen geholt wurde und kein Gegner die Gelbe sah holte sich dann ebenfalls nach einem Foul noch die gelbe Karte ab. Am Ende steht dann noch die dunkelgelbe Karte von Nico Rudorf zu buche, der ein wenig die Beherrschung verlor und versuchte nachdem eine Situation bereits vereitelt war bei einem seiner Gegenspieler nachzutreten.  Das sollte natürlich nicht passieren. Das soll aber die ausgezeichnete Leistung nicht schmälern die Nico heute vollbracht hatte. 

Heiko Künzel


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